Livestream: Friedensgebet für die Ukraine im Berliner Dom am Freitagabend
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will zusammen mit ukrainischen und russischen Kirchenvertretern ein Friedensgebet im Berliner Dom abhalten. Der Gottesdienst findet am Freitag um 18 Uhr deutscher Zeit statt. Der ökumenische Gottesdienst wird live übertragen und kann auf nachfolgenden Kanälen im Internet verfolgt werden:
berlinerdom.de/live/
berlinerdom.de/live2/
youtube.com/berlinerdom
facebook.com/berlinerdom
Die Live–Übertragung der gemeinsamen Andacht aus dem Berliner Dom beginnt kurz vor 19 Uhr finnischer Zeitrechnung!
Frieden für die Ukraine
Die Evangelische Kirche in Deutschland verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine: „Es kommt auf uns an, den leidenden Menschen in der Ukraine, den verängstigten Menschen in unseren Nachbarländern, unsere Solidarität zu zeigen, keine billige, sondern eine, die uns etwas kostet. Es kommt auf uns an, den Menschen in Russland, die sich gegen den Krieg stellen, unsere Achtung zu bezeugen. Es kommt auf uns an, den Menschen, die flüchten, zu helfen und ihnen Wege zu öffnen, damit sie ihr Leben retten können.“, so die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus.
„Wir wollen die Opfer der brutalen Aggression des russischen Staates gegen die Ukraine betrauern“, erklärte die EKD–Ratsvorsitzende Annette Kurschus. Dabei werde man in besonderer Weise auf die Stimmen derer hören, die unter diesem schrecklichen Krieg leiden, und in ökumenischer Gemeinschaft für Frieden und Versöhnung beten.
Die EKD–Auslandsbischöfin Petra Bosse–Huber erklärte: „Unsere Solidarität, unser Mitgefühl und unser Gebet gilt den Menschen in der Ukraine und auch allen ökumenischen Geschwistern, die in der Ukraine, in Russland, in Belarus und weltweit ihre Stimme gegen diesen Angriffskrieg erhoben haben.“
Den Angaben zufolge sollen Kirchenvertreter aus der Ukraine und Russland sowie ökumenische Partner aus Deutschland am Friedensgebet teilnehmen.
Selig sind, die Frieden stiften.
Krieg ist ausgebrochen. Wir beten für den Frieden. Wir sind erschrocken. Ohnmächtig fühlen wir uns. Uns fehlen die richtigen Worte. Wir möchten etwas tun. Und wir tun, was wir können und merken, es ist nicht genug.
Wir können beten. Das ist es, was wir auch tun können. Unsere Klage und unseren Schmerz, die Schwere unserer Herzen und das Durcheinander unserer Gedanken vor Gott bringen. Gott um Frieden bitten, das können wir gemeinsam tun. Wir beten für die Kinder, Frauen und Männer in der Ukraine. Wir beten für den Frieden in Europa und der Welt.
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